• Jahresversammlung

    Die Jahresversammlung findet normalerweise an einem Samstag im Frühjahr statt und ist jeweils verbunden mit der Besichtigung eines Kulturdenkmales in der Region oder in benachbarten Gebieten.

    • 2017

      Pfarreitreff

      Sarmenstorf

      Pfarreitreff

      In der wunderschönen Pfarrkirche Sarmenstorf lauschten mehr als 50 Vereinsmitglieder den interessanten, aufschlussreichen Erläuterungen des kantonalen Denkmalpflegers Reto Nussbaumer.
      An der anschliessenden Generalversammlung im Pfarreitreff waren der Rückblick auf den erfolgreichen Geschichtstag im Oktober 2016 und die Wahlen die wichtigsten Traktanden. Aus gesundheitlichen Gründen trat die Kassierin Alice Gehrig von ihrem Amt zurück. Präsident Daniel Humbel würdigte ihr vielseitiges Engagement und ernannte sie als Dank für 20 Jahre intensive Vorstandsarbeit zum Ehrenmitglied. Neu gewählt wurden Sarah Caspers, Peter Baumann und Max Hächler. Damit besteht der Vorstand nun aus 7 Mitgliedern.
      Nach dem geschäftlichen Teil informierte unser Kantonsarchäologe Georg Matter über die Erkenntnisse und Pläne zum Gräberfeld im Zigi.
      Zum Abschluss entführte uns Marco Hostettler mit einem interessanten Referat und einem Film über die Grabungen unter Leitung von Dr. Bosch auf die Burgruine Oberrinach. Für seine Bachelorarbeit zu diesem Thema konnte er unter anderem auch auf Material aus unserem Archiv zurückgreifen. Eine Kurzfassung seiner Bachelorarbeit findet sich in unserer Jahresschrift 2017.
      Die reichbefrachtete aber sehr interessante Versammlung wurde mit vielen Gesprächen und einem Glas Wein abgerundet.

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    • 2016

      Gemeindehaus

      Boniswil

    • 2015

      Beromünster

      Beromünster

    • 2014

      Schloss Hallwyl

      Seengen

    • 2013

      Alte Kirche, Dorf

      Oberschongau, Schongau

      Alte Kirche, Dorf

      Schongau, ein eigenes Völklein?

      Alljährlich gibt die Historische Vereinigung Seetal auf ihre Generalversammlung eine „Heimatkunde aus dem Seetal“ heraus mit Beiträgen zur Geschichte des aargauischen und luzernischen Seetals. In diesem Jahr verdient eine Arbeit von Hans Kretz über die Gemeinde Schongau für die luzernischen Geschichtsfreunde besondere Beachtung. Hans Kretz, der Verfasser des Artikels, ist ein Ur-Schongauer, der die Gemeinde Schongau nicht nur von Grund auf kennt, sondern sie gar mitgestaltet hat.

      Während 33 Jahren war er im Gemeinderat, davon 8 Jahre Gemeindepräsident und 25 Jahre Gemeindeammann. So erstaunt es nicht, dass ihn der Gemeinderat bat, die Entwicklung Schongaus festzuhalten. Hans Kretz hat während vier Jahren Quellenarbeit geleistet, hat Protokollbücher, Akten der politischen Gemeinde, der Kirchgemeinde, der Korporationen und Vereine durchstöbert. Entstanden ist ein reich dokumentiertes und illustriertes Werk. Unter dem Titel „Schongau, eine Landgemeinde auf dem Lindenberg“ hat Hans Kretz grosszügig einige interessante Texte aus seinem Buch der „Heimatkunde“ zur Verfügung gestellt.

      An der Generalversammlung vom 25. Mai hat Hans Kretz zuerst in der Kirche Oberschongau und dann auch noch im Restaurant Kreuz den über 50 Geschichtsfreunden ein Stück luzernische Heimat vorgestellt. Eine spannende Lektion über ein eigenwilliges Völklein, die Schongauer.

      An der von Präsident Daniel Humbel wie gewohnt souverän geleiteten Generalversammlung wurde der Archäologe Dr. Othmar Wey, Seengen, neu in den Vorstand gewählt. Die Kasse schloss mit einem Gewinn von ca. 1600 Franken ab und der Mitgliederbestand bleibt konstant bei rund 480 Mitgliedern.

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    • 2012

      1000 Jahre Kirche

      Egliswil

      1000 Jahre Kirche
    • 2011

      Jungsteinzeitliche Siedlung

      Richensee

    • 2010

      Steinzeit

      Seengen

      Steinzeit
    • 2009

      Schloss Heidegg

      Gelfingen

      Schloss Heidegg

      Zu seiner ersten Generalversammlung konnte der neue Präsident Daniel Humbel am Samstag, 25. April 2009 47 Mitglieder begrüssen. Das Hauptgeschäft des statuarischen Teils betraf die Revision der 80-jährigen Statuten. Seit der Gründerzeit hat sich einiges verändert. Vor allem die Schaffung der Kantonsarchäologie hat einen Hauptzweck der Vereinigung zum Kanton hin verschoben. Der neue, von allen unbestrittene Zweckartikel enthält mehr ideelle Aspekte. Die alljährliche Herausgabe der „Heimatkunde aus dem Seetal“ bleibt aber als Konstante auch in den neuen Statuten enthalten.

      Nach dem geschäftlichen Teil wurden die historischen Gäste durch zwei sehr kompetente Heideggerpersönlichkeiten in die Vergangenheit und die Gegenwart des Schlosses eingeführt. Dieter Ruckstuhl, Konservator und Dr. Josef Egli, langjähriger Präsident der Pro Heidegg wussten viel Interessantes zur Geschichte, zum Rosengarten und zur aktuellen Sonderausstellung „Lebensspuren - Archäologie im Seetal" zu erzählen.

      Zum Abschluss gabs im wunderschönen Rosengarten für alle ein Gläschen Heideggerwein und Käse, spendiert vom Schloss Heidegg. Herzlichen Dank.

    • 2008

      Hallwilersee

      auf dem Schiff

      Hallwilersee

      60 Mitglieder besuchten die Generalversammlung und genossen bei schönstem Frühlingswetter die Fahrt auf dem See. Nach 36 Jahren trat Karl Baur, Sarmenstorf, als Präsident zurück. Per Akklamation wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Karl Baur bleibt im Vorstand der HVS. Er gab verschiedene Reminiszenzen aus seiner Amtszeit preis und schilderte wie sich die Ausrichtung der Historischen Vereinigung während seiner Amtszeit veränderte. Einstimmig wählte die Versammlung Daniel Humbel als Nachfolger von Karl Baur.

      Daniel Humbel informierte die Gesellschaft über das Seerecht der Herren von Hallwyl und über deren Vogtei über den Hallwilersee. In diesem Zusammenhang machte man in Mosen am ehemals hallwylschen Stad (Gerichtsplatz) halt. Karl Baur erläuterte dort die komplizierten Grenzverhältnisse in früheren Zeiten.

      Auf der Rückfahrt nach Meisterschwanden referierte Eduard Schmid über Natur und Landschaft rund um den See. Damit schlug er den Bogen in die heutige Zeit.

    • 2007

      Kapuzinermuseum

      Sursee

      Kapuzinermuseum

      Nachdem die letzten Kapuziner das Kloster verlassen hatten, übernahm es 1998 die katholische Kirchgemeinde Sursee. Verschiedene Räume werden seither für "Begegnung, Bildung oder Besinnung" vermietet. Zu besichtigen ist auch das europäisch einzigartige Kapuzinermuseum: "Auf den Spuren der Minderen Brüder und Schwestern nach den Regeln des heiligen Franziskus."

      Trotz des kalten, regnerischen Wetters folgte eine ansehnlihce Schar der Einladung nach Sursee. Die versammlung im wunderschönen Bürgersaal des Rathauses verlief zügig, so dass man schon bald ins Kloster hinüber wescheln konnte.

      Stadtarchivar Dr. Stefan Röllin führte gekonnt durch das ehemalige Kapuzinerkloster und wusste im einzigartigen Museum auf viele Besonderheiten hinzuweisen. Am Schluss war man sich einig: Man müsste sich viel mehr Zeit nehmen um all das Interessante anzuschauen.